Die im Folgenden genannten Substanzen sind zum Teil Vitamine. Bei Vitaminen und auch bei Mineralstoffen gibt es offizielle Empfehlungen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) und anderer Institutionen zur so genannten "Erforderlichen Tagesdosis". Diese Empfehlungen sind Minimaldosen, welche notwendig sind, um Mangelkrankheiten zu verhindern und sollten keinesfalls mit den Optimaldosen verwechselt werden, welche im folgenden Text beschrieben sind.
Dieser Standpunkt ist zwar bei konservativen Ernährungswissenschaftlern nicht unumstritten, sollte aber dem minimalistischen DGE-Standpunkt vorgezogen werden, da es keinerlei Argumente gegen hohe Dosen gibt (besonders nicht, wenn es sich um natürliche Vitamine in ihrem natürlichen Verbund handelt). Die bekanntesten der empfohlenen Substanzen sollen im Folgenden beschrieben und diskutiert werden:
ASCORBINSÄURE (VITAMIN C)
Vitamin C (Ascorbinsäure) ist eine weiße kristalline Substanz, die leicht sauer schmeckt und wasserlöslich ist. Ascorbinsäure ist ein starkes Antioxidationsmittel und ist als solches eine Substanz, welche der Körper ständig in größeren Mengen benötigt. Ascorbinsäure ist für den Menschen unbedingt lebensnotwendig; wird es nicht aufgenommen tritt Skorbut auf, eine Krankheit, die von regelrechtem Gewebezerfall begleitet ist.
Es ist erwiesen, dass Ascorbinsäure die Wundheilung beschleunigt, die Konzentration der freien Radikale im Körper um Zehnerpotenzen verringert und günstige Wirkung auf das Immunsystem und damit auf Infektionskrankheiten hat. Die Wirkung gegen Krebserkrankungen wird noch diskutiert, ist aber äußerst wahrscheinlich. Die langfristige Einnahme in hohen Dosen führt zu einer Verbesserung der Bindegewebsfestigkeit, verringert das Risiko einer Krebserkrankung, verbessert die Wundheilung und verlangsamt den Alterungsprozess.
TOCOPHEROL (VITAMIN E)
Vitamin C (Ascorbinsäure) ist eine weiße kristalline Substanz, die leicht sauer schmeckt und wasserlöslich ist. Ascorbinsäure ist ein starkes Antioxidationsmittel und ist als solches eine Substanz, welche der Körper ständig in größeren Mengen benötigt. Ascorbinsäure ist für den Menschen unbedingt lebensnotwendig; wird es nicht aufgenommen tritt Skorbut auf, eine Krankheit, die von regelrechtem Gewebezerfall begleitet ist.
Es ist erwiesen, dass Ascorbinsäure die Wundheilung beschleunigt, die Konzentration der freien Radikale im Körper um Zehnerpotenzen verringert und günstige Wirkung auf das Immunsystem und damit auf Infektionskrankheiten hat. Die Wirkung gegen Krebserkrankungen wird noch diskutiert, ist aber äußerst wahrscheinlich. Die langfristige Einnahme in hohen Dosen führt zu einer Verbesserung der Bindegewebsfestigkeit, verringert das Risiko einer Krebserkrankung, verbessert die Wundheilung und verlangsamt den Alterungsprozess.
TOCOPHEROL (VITAMIN E)
Vitamin E wird pharmazeutisch in Form seines Acetats verabreicht und ist als solches bei Raumtemperatur ein helles Öl mit dem Geschmack eines guten Küchenöles. In der Natur ist es in geringen Mengen in Weizenkeimöl, Haferflocken und Sonnenblumenprodukten enthalten. Vitamin E ist in fettreichem Gewebe und innerhalb der Zellen ein extrem wirksamer Radikalenfänger. Jahrelang als "unwirksam" verrufen, entdeckt man erst jetzt seine extreme Wirksamkeit bei entzündlichen Prozessen in Gelenken.
So kann es - bei genügend hoher Dosierung - Arthrosen und rheumatische Erkrankungen fast vollständig ausheilen lassen, nur weil es die entzündungsbedingt entstehenden Radikale abfängt und so reale Schäden am Gewebe verhindert. Mit nur 1-2 Gramm am Tag kann ziemlich schnell Beschwerdefreiheit erzielt werden. Auch haben Studien in der letzten Zeit ergeben, dass Vitamin E die Gefahr von Arteriosklerose um ein vielfaches vermindert, da es die Oxidation des LDL-Cholesterin hemmt und damit Cholesterin ungefährlich macht.
RETINOL, ß-CAROTIN (VITAMIN A-Gruppe)
Vitamin A (Retinol) ist ein weiterer, sehr wirksamer Radikalenfänger, welcher vor allem für Schutz und Regeneration des Epithelgewebes der
Haut zuständig ist und auch an der Synthese wichtiger antioxidativer Enzyme beteiligt ist. Problematisch an Retinol ist aber die Begrenzung der Dosierung: Mehr als 30.000 IE (9 mg) pro Tag sind sehr schädlich und können zu Leber- und Hautdefekten führen. Unterhalb von 8.000 I.E. treten aber Mangelsyndrome auf. Da diese Mengen für medizinische Laien nur schlecht zu kontrollieren sind, kann von der zusätzlichen (separaten) Einnahme des Vitamin A nur abgeraten werden. Eine bequeme Möglichkeit dem Körper dennoch optimale Retinoldosen zuzuführen, ohne diese überzudosieren, ist die Einnahme von ß-Carotin.ß-Carotin ist eine orange bis rote kristalline Substanz, welche nur wenig wasserlöslich, aber leicht fettlöslich ist. ß-Carotin ist ein Doppelmolekül aus zwei Retinolmolekülen. Nimmt man beliebige Mengen des völlig ungefährlichen ß-Carotin auf, setzt der Körper in der Leber nur exakt die Menge in Retinol um, welche er gerade akut benötigt. Die überschüssige Menge ß-Carotin wird nicht ausgeschieden, sondern in der Haut abgelagert.
Diese Ablagerung führt zu einer leichten Orange-Braun-Färbung der Haut und hat einen sehr interessanten Schutzeffekt gegen negative Umwelteinflüsse, die auf die Haut einwirken: Trifft z.B. UV-Licht auf die Haut auf, spaltet das UV-Licht Bestandteile der Haut auf in Radikale, was dann zu Sonnenbrand, Sonnenallergie und später zu Hautkrebs führt. Die Sonne zerlegt aber auch das ß-Carotin in Retinol, welches dann augenblicklich vor Ort die gebildeten Radikale vernichtet. Je höher die UV-Einstrahlung ist, desto mehr Radikale werden zwar gebildet, desto mehr Radikalenfänger wird aber auch aus dem ß-Carotin freigesetzt. Somit ist ß-Carotin ein optimaler, selbstanpassender Hautschutzfilter gegen Sonnenschäden.
SELEN
Selen ist die Mineralstoff-Mangelkrankheit Nr.2 (nach Eisen) in Deutschland; seriöse Schätzungen gehen davon aus, dass mehr als 90% der Bundesbürger den notwendigen minimalen Tagesbedarf von 100µg erheblich unterschreiten, weil die Böden in Deutschland selenarm sind. Dabei ist Selen entscheidend an der Synthese wichtiger Peroxidase-Enzyme (z.B. Glutathion-Peroxidase) beteiligt, welche der Körper dringend zur Abwehr der freien Radikale benötigt. Auch an der direkten "Entsorgung" von Radikalen ist Selen beteiligt.
Es lassen sich dabei nach neueren Untersuchungen multiplikative Effekte zwischen Selen und Vitamin E vermuten, die bei einigen Wissenschaftlern sogar in Äußerungen münden, dass das eine ohne das andere nur wenig zusätzlichen Nutzen bringt. Gedeckt wird diese Vermutung durch Versuche, welche zeigen, dass ein Vitamin E-Mangel durch Selen teilweise kompensiert werden kann. Aus neueren Untersuchungen geht hervor, dass Selen das Krebsrisiko unmittelbar um den Faktor 7-10 verringern kann; im Zusammenspiel mit Vitamin E soll dieser Effekt sogar noch erheblich stärker auftreten.
Darüber hinaus ist nachgewiesen, dass Selen Quecksilber aus dem Körper ausschwemmt, da es mit diesem eine unlösliche Verbindung eingeht. Da Quecksilber auch Radikale durch Katalyse freisetzt, hemmt es so auch indirekt die Bildung freier Radikale. In diesem Zusammenhang kommt es vor allem zur Restitution der Gesundheit von Zahnplomben-Geschädigten ins Gespräch. Auf der anderen Seite wird Selen bei der Entgiftung von Schwermetallen verbraucht, wodurch sich auch erklären lässt, dass Selenmangel in unseren Landstrichen sehr verbreitet ist.
Selen ist ein essentielles Halbmetall, welches der Körper zu seiner Funktion benötigt und welches man früher - mangels genauer Analysenmöglichkeiten - für ausschließlich giftig hielt. Auch heute noch gilt: Bei zu großer Menge kommt es zu Krankheiten bis hin zum
Krebs. Wichtig ist hier also - wie beim Vitamin A - die richtige Dosierung. Mengen von 100 bis 200 µg pro Tag sind das ideale Pensum, was man zu sich nehmen sollte.B-VITAMINE
Die Vitamine der so genannten B-Gruppe stellen eine große Gruppe komplexer wasserlöslicher Verbindungen dar. Alle B-Vitamine haben starke Auswirkungen auf den Stoffwechsel und führen zu schweren Mangelkrankheiten, wenn sie in zu geringen Mengen zugeführt werden. Neuere Erkenntnisse zeigen, dass auch bestimmte B-Vitamine als Radikalenfänger im Zentralen Nervensystem tätig sind.
Dementsprechend kann auch hier die hochdosierte Substitution empfohlen werden. Alle B-Vitamine sind wichtige Stoffwechselregulatoren und haben erheblichen Einfluss auf wichtige Stoffwechselfunktionen wie Zuckerstoffwechsel, Aminosäurestoffwechsel und Blutbildung. Neben ihrer Funktion als Radikalenfänger haben sie durchweg stoffwechselaktivierende Funktionen und können daher als mildes Anregungsmittel genutzt werden.
Melatonin ist das natürliche Schlafhormon der Hirnanhangdrüse. Es wird von dieser - lichtgesteuert - bei Nacht ausgeschüttet und steuert so den Tag-Nacht-Rhythmus des gesamten Körpers. Melatonin senkt die Körpertemperatur, macht Müde, drosselt den Kreislauf und fährt den Organismus in den Schlafzustand. Melatonin wird im gesunden Organismus jede Nacht ausgeschüttet und leitet so den natürlichen Schlaf ein.
Ab dem 16. Lebensjahr lässt die Melatoninproduktion des Organismus ständig nach. Dies ist einer der Gründe, warum ältere Menschen immer schlechter einschlafen können. Es scheint auch einer der mutmaßlichen Gründe für das altersbedingte Nachlassen anderer Körperfunktionen zu sein, da viele Körperfunktionen regulatorisch an die Melatoninzufuhr gekoppelt sind. Führt man Melatonin dem Organismus (abends) künstlich in hohen Mengen zu, wird so nicht nur zuverlässig eine Schlafphase eingeleitet, es verjüngt und restituiert offensichtlich auch einige Funktionen des Organismus. Sicher bekannt ist, dass Melatonin ein extrem starker Radikalenfänger ist, der, im Gegensatz zu anderen Radikalenfängern, auch die Blut-Hirn-Schranke überwindet und dort erheblich zu einer Verlängerung der Hirnfunktion beiträgt.
Der Amerikaner Reiter konnte in einer Reihe von Versuchen beweisen, dass alte Mäuse durch hohe Melatoningaben verjüngt werden können und Ratten fast unempfindlich gegen bestimmte Gifte und radioaktive Bestrahlung wurden, so sie nur mit ausreichend hohen Dosen Melatonin behandelt werden. Diese Versuche werden von ernsthaften deutschen Wissenschaftlern zwar mit einer gewissen Skepsis betrachtet, aber durchaus ernst genommen. Seit einigen Monaten ist Melatonin synthetisch verfügbar und konnte einige Zeit auch in deutschen Apotheken gekauft werden. Die Reste des gescheiterten und zerschlagenen Deutschen Gesundheitsamtes in Berlin haben in einer typisch deutschen, übervorsichtigen Handlungsweise den Verkauf in Deutschland grundlos untersagt: Es fehlen gemäß dem deutschen Arzneimittelrecht, welches noch durch Kaiser und Hitler geprägt ist, eben hundertprozentige Langzeitversuche an Menschen etc..
Sicher ist die Wirkung des Melatonin nicht hundertprozentig abgesichert und es ist nicht genau bekannt, welcher Art die Verunreinigungen sind, die vor allem die amerikanischen Präparate in sich tragen. Die Wahrscheinlichkeit eines Pharmaunglückes ist aber kaum gegeben, da das amerikanische Arzneimittelrecht scharf genug ist. Die Menge von 3mg pro Kapsel ist mehr als ausreichend, wenn man bedenkt, dass dies ca. die 1000-fache Menge der Dosis ist, die der Körper eines/r 12 jährigen produziert. Wenn an der Schutzwirkung des Melatonins in der behaupteten Form etwas dran ist, wird diese Dosis - täglich einmal (vor dem Schlafengehen) eingenommen, die Alterung um ein vielfaches verlangsamen.
























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